BERTHOLD LüLF
Wir in Ennigerloh: Teuflisch gut ...

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Der Bürgermeister ...

Die Bürgerinnen und Bürger Ennigerlohs haben mich erstmals im September 2002 zum Bürgermeister gewählt. Damals, das sei zugeben, war für mich das Amt des Bürgermeisters ein großes Abenteuer mit vielen Fragezeigen. Ennigerloh war für mich Neuland, ebenso Neuland wie der Beruf des Bürgermeisters, den ich bis dato nur aus der zweiten Reihe als Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin der Stadt Oerlinghausen erleben durfte.

Heute, am Ende des Jahres 2009, schaue ich auf mehr als sieben Jahre im Amt zurück. Ohne überheblich wirken zu wollen: Es waren gute und erfolgreiche Jahre, in denen gemeinsam mit dem Rat, der Verwaltung und der Bürgerschaft viel bewegt werden konnte.

In den zurück liegenden Jahren haben wir es geschafft, die Wogen des damaligen Sozialhilfeskandals zu glätten, der Stadt neues Selbstbewusstsein zu geben und dem Rat eine sehr angenehme Kommunikationskultur.

Das Ergebnis meiner Wiederwahl mit 89,7 % gibt mir ein gutes Gefühl der Bestätigung meiner Arbeit in den vergangenen Jahren. Es ist allerdings auch Ansporn und Verpflichtung für die Zukunft. Ich werde mir alle Mühe geben, das in mich gesetzte Vertrauen in den kommenden sechs Jahren nicht zu enttäuschen. "Gas geben" bleibt die Devise ... weil anders kann ich auch nicht!

Für die kommenden Jahre habe ich mir auf die Fahne geschrieben, neue und kreative Wege der Bürgerbeteiligung zu gehen.

In diesem Zusammenhang stellen die Markplatzgespräche einen ersten - und so scheint es erfolgeichen - Versuch dar. Besuchen Sie mich doch beim nächsten Marktplatzgespräch. Eine Tasse Kaffee und gute Gespräche sind garantiert. Sie können mich allerdings auch gerne in den monatlichen Bürgermeistersprechstunden im Rathaus oder in den Heimathäusern der Ortsteile besuchen.

Die Termine entnehmen Sie bitte der Tagespresse unserer Heimatzeitung "Die Glocke".

Darüber hinaus möchte ich mit meiner Verwaltung noch mehr als bisher vor Ort beim Bürger sein, denn die Hemmschwelle, ins Rathaus zu kommen, ist vielfach sehr hoch.

Aber nun einige Worte zum Amt des Bürgermeisters ... oder, wie mich unlängst eine Schulklasse fragte: Was macht eigentlich ein Bürgermeister?

Mit der Wahl sind mir einige Aufgaben kraft Gesetzes übertragen: Ich bin der Repräsentant und der rechtliche Vertreter der Stadt. Darüber hinaus nehme ich die Rolle ein, die früher ein Stadtdirektor inne hatte: Ich leite und verteile die Amtsgeschäfte der Stadtverwaltung Ennigerloh, bereite die Beschlüsse des Rates und der Ausschüsse vor und bin der Dienstvorgesetzte von rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung.

Nachfolgend einige Infos zu meiner Vita:

Beruflich habe ich mich bereits vor mehr als 30 Jahren für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst entschieden und bin der Kommunalverwaltung treu geblieben.

Während meiner Laufbahn war ich in Städten und Gemeinden unterschiedlichster Größe beschäftigt und hatte stets das Glück, auf Vorgesetzte zu treffen, die mich gefordert, aber auch gefördert haben.

In den Jahren vor meinem Amtsantritt in Ennigerloh war ich in den Gemeinde- und Stadtverwaltungen in Altenberge, Münster, Nordwalde, Drensteinfurt und Unna beschäftigt, bevor ich als Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer in Oerlinghausen, einer Bergstadt im Kreis Lippe, erstmalig in ein politisches Wahlamt berufen wurde.

Mit Oerlinghausen verbinde ich viele positive Erinnerungen, zumal die politische Arbeit von der stetigen Suche nach parteiübergreifendem Konsens in wichtigen Fragen der Stadtentwicklung geprägt war.

 

Soweit Sie darüber hinaus Anregungen und Tipps haben, aber auch Kritik äußern wollen oder Ihnen ein persönliches Anliegen auf der Seele brennt, können Sie mich vertraulich unter der E-Mailadresse b.luelf@web.de erreichen.

Ich versichere Ihnen, dass diese Adresse nur von mir persönlich verwaltet wird.

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