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Die SPD ist meine politische Heimat, und das schon seit fast 20 Jahren. Als ich mich Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entschlossen habe, politisch aktiv zu werden, war für mich die SPD ohne Alternative - und ist dies bis heute geblieben.

Dies vor allem wegen der Kernkompetenz dieser nunmehr mehr als 150 Jahre alten Partei: die SPD ist die Partei des "kleinen Mannes" (natürlich auch der kleinen Frau), eine Partei, die für die Menschen eintritt, die schaffen und arbeiten und die einen gerechten Lohn für ihre Arbeit erwarten dürfen. Dabei verliert die SPD allerdings auch diejenigen nicht aus dem Auge, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. 

Aus diesen Gründen vermag man meine Befindlichkeiten verstehen, die ich seinerzeit angesichts der Agenda 2010 entwickelt habe. Diese Agenda hat das sozialdemokratische Gesicht "meiner" Partei verändert.

Die jüngsten Entwicklungen lassen jedoch die Hoffnung keimen, dass die "alte Dame" wieder auf einen sozialdemokratisch zukunftsfähigen Kurs zusteuern wird und Themenfelder besetzt, auf denen nicht schon unsere Kanzlerin Platz genommen hat.

Meines Erachtens liegt die Zukunft der SPD darin, dafür zu sorgen, dass das Leben in unserem Lande jeden Tag ein kleines Stückchen sozialer, solidarischer und gerechter wird.

Ich bin nur ein kleines Rädchen im Getriebe der Politik, aber auch ich versuche, diesem Anspruch im Rahmen meiner eingeschränkten Möglichkeiten gerecht zu werden.

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Im Rat der Stadt Ennigerloh stellt die SPD die zweitstärkste Fraktion.

Damit verfügt die SPD Ennigerloh über eine wichtige Gestaltungsmacht, die im Zusammenwirken mit den anderen Ratsfraktionen für die Erlangung von Mehrheiten und zur Durchsetzung von Zielen gefragt ist. Die SPD drückt auch deshalb der positiven Stadtentwicklung seit vielen Jahrzehnten ihren Stempel auf.

Geführt wird die Fraktion von Jürgen Wagner, der Ortsverband von Henry Pforth.

Wagner, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses ist und Trampe-Brinkmann, der den Ausschuss für Soziales, Kultur, Sport und Schulen leitet, sind "die" Köpfe von Partei und Fraktion.

Soweit es meine knapp bemessene Zeit erlaubt, bringe ich mich als Fraktionsmitglied und Mitglied im Parteivorstand in die politische Meinungsbildung ein. Dabei ist es mir außerordentlich wichtig, mein Amt als Bürgermeister nicht zu instrumentalisieren - als Bürgermeister geht es um die Stadt, nicht um die Partei.

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Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Kurzbezeichnung: SPD) ist eine deutsche Volkspartei und die älteste parlamentarisch vertretene Partei Deutschlands. Als erste Vorläufer der Partei gelten der 1863 gegründete Allgemeine Deutsche Arbeiterverein und die 1869 gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei. 

Die SPD ist Mitgliedspartei der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), der Sozialistischen Internationale (SI) sowie der 2013 gegrün-deten Progressiven Allianz.

Parteivorsitzender ist seit November 2009 Sigmar Gabriel.

Quelle: Wikipedia

im Gespräch mit Matthias Platzeckim Gespräch mit Matthias Platzeck

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"Es ist der Identitätskern der Sozialdemokratie, eine an den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität orientierte Politik mit umsetzbaren Programmen wirklichkeitsfähig und durch eine breite soziale Bündnispolitik auch politisch mehrheitsfähig zu machen.

Auf keines der drei genannten Kriterien kann die SPD verzichten. Sie markieren den Weg zur führenden politischen Gestaltungsmacht, auch wenn die Umstände wechseln."

Quelle: Kommission Grundwerte beim Parteivorstand der SPD, Berlin, Dezember 2010 

Als Beweis dafür, dass Sozialdemokraten humorvolle Menschen sind, dient dieses legendäre Interview, das Nowotny mit Brandt geführt hat. Bekannt geworden als das "ja / nein Interview" ... viel Vergnügen: